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 23.08.2013  XTERRA Germany

So, dann steh ich mal wieder vor der unmöglichen Aufgabe, eine Zusammenfassung zu schreiben, die die gleichen Begebenheiten wie in Papis Blog abkupfert, ohne eine billige 'gewollt und nicht gekonnt' Kopie daraus zu machen. Naja, das typische Rezept: Mach' dich am Anfang über Dich selbst lustig mit dem festen Vorsatz, dann doch viel besser zu sein. Finden die meisten dann lustig. Zur Sache. Moritzburg, Frankfurt überspringe ich mal (is' eh langweilig und immer das selbe, und über gut gelaufene Rennen zu schreiben ist langweilig), und Kanada geht niemanden was an. Nur so viel: kein Kona dieses Jahr.
Alsoooo nach 6 Wochen ohne Schwimmtraining XTERRA in Zittau. Freitag Abflug. Mit Zelt. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten beim Aufbau (Papi: "Das war noch nie höher") dann Radstreckenbesichtigung. Nach dem Abfahren der Strecke wirkt die Wettkampfeinweisung ("Wir als Veranstalter wollen keine verletzten Teilnehmer!") wie purer Hohn. Abgesehen von Dienst nach Vorschrift ("Mir egal, ob das Essen fertig ist, die Pasta-Party beginnt erst PUNKT 1800 Uhr!!") ist der Abend recht unspektakulär. Eine falsch herum eingehangene Schlafkabine würde sogar den Blickkontakt bei nächtlichen Waschbäreninspektionen verhindern...Spitzenidee...
Die sehr humane Startzeit um 1130 macht das Morgenprozedere sehr entspannend. In Ermangelung von Tassen Kaffee aus Radflaschen. Das Schwimmen... naja...katastrophal und saukalt. Wechsel unterirdisch...Shirt anziehen im Wechselgarten... und das nach 13 Jahren... Dann Bike. Gut, wie immer im MTB-Rennmodus und verdrängen, dass diesesmal auch danach noch etwas anderes ansteht als die Zielverpflegungsschlacht. Nach 7 km Waldautobahn dann der Gegensatz und die erste Tragepassage ein Flussbett hoch. Wasser in den Flaschen schmeckt nach Kaffee... Danach Tragepassage Flussbett runter (für mich), wir wollen ja nicht die Organisatoren enttäuschen. Dann wunderschöne Trails, schönstes biken... vor den abschließenden 5 Waldautobahn-km noch einmal Flussbett runter tragen. In der Euphorie, die Strecke überlebt zu haben und einen neuen Maximalpuls-Wert vermelden zu können, unterschätzt Küfi natürlich eine Sandkurve, fliegt in die Botanik und erntet dafür einen herzhaften Lachanfall vom italienischen Mitstreiter. Elender Hund. Laufen: Trails, Flussdurchquerungen, kaum auf dem Hauptweg... endlich mal Spaß...offensichtlich auch für Papi, der fast genauso schnell hüpft wie ich... und am Ende auch ziiieeeemlich weit vorne landet... Kurzum: wunderschönes Rennen, XTERRA fetzt wie sau. Und XTERRA mit Papi und Zelt fetzt noch viel mehr...

Sonntag dann mit Matthias und sau schweren Beinen Vogtland-Bike. Tolles Rennen, nur zu viel Autobahn und vom-bike-holende und trinkflaschenklauende Wurzelpassagen... Größtenteils alleine, die zweite Hälfte nur begleitet von Selbstgesprächen... und im Zielanstieg sogar Matthias wieder gesehen...wenn auch nur kurz und von hinten...
Keine Lust mehr zu schreiben, aber genügend Rennen kommen ja noch... und das Date mit den Wasserschnabeltieren steht auch noch an...




 25.06.2013  Madeast500

Zugegeben, es ist bescheuert. Wege, die keine sind, Streckenpfeile, die einfach in Wiesen oder Wald zeigen, ohne dass klar ist, ob in 10 Metern eine Abzweigung kommt. Wobei... eigentlich schon klar. Es kommt keine. Am Pfeil wird abgebogen. Ob nun auf einen Weg (eher selten), in eine Wiese, den Wald oder wahlweise auch einfach nur in ein Schlammloch oder einen Bach. Natürlich auch alle möglichen und unmöglichen Kombinationen.

...aber von vorne: MadEast500 Challenge. Nach der "etwas langweiligen" (zumindest Sonntag...) Variante im Vorjahr sollte es "zurück zu den Wurzeln" gehen... in diesem Fall wohl wörtlich... Die Horrorgeschichten, die Micha und Matthias im Voraus berichteten, schlossen Wildwassererfahrung und Freeclimbing mit ein. Ich wollte doch nur Rad fahren...

Samstag früh führt schon das Suchen der Jugendherberge Altenberg mit dem Auto zu Crosseinlagen... Vorzeichen???...

Wetter top, Startlinie mitten im Wald im Nirgendwo. Nach dem Start geht es zunächst am Hinterrad von Manni Stark recht gemäßigt los und in die Verfolgergruppe unter anderem mit Guido Assmann. Toller Auftakt, bis sich die Kette vom Blatt verabschiedet. Hilft nur runter vom bike, Kette richten und wieder an die Gruppe ranfahren. Toll. Maximalpuls nach 3.5 km... Es wird aber besser. In der folgenden Abfaht verabschieden sich die Gruppenmitglieder und meine Trinkflaschen nach vorne, respektive unten. Gewichtsreduktion der unerwünschten Art...
Danach einfach nur wunderschönes Mountainbiken, nur viel weiter vorne im Feld als gewöhnt. Und ich bin bergab schnell. Zumindest gefühlt. Bis ein gewisser Herr Schätzing mir die Worte "Du parkst doch sonst nicht so bergab, Micha?!" zuruft. Der elende Hund. Zwar kann ich mich in der folgenden Zielauffahrt revanchieren, zum entsprechenden Zuruf reicht allerdings die Luft nicht mehr aus. Bis ins Ziel jedenfalls sehe ich gottseidank keine Fahrer mehr...aber auch sonst nicht allzu viel...

Sonntag. Klar, vor dem Start Regen. Dann den Skihang hoch. Entgegen aller Gerüchte nicht in Kurven, sondern direkt. Zweimal. Danach... Fast wie Samstag, die Trinkflaschen verabschieden sich frühzeitig. Dank der vielen, gut ausgestatteten, und äußerst nett besetzten, Verpflegungsstellen aber kein Problem. Mein Orientierungspunkt Guido verabschiedet sich leider mit mehreren Platten nach hinten... also wieder mal alleine weiter... Was die Sache erschwert: die Streckenmarkierung besteht aus blauen Pfeilen mit Rosa spitze. Toll... Spitze und grüner Hintergrund sind für farbenblinde Hühner nicht unterscheidbar... Der Rest der Etappe: Wald, Wurzeln, Dreck, Schlamm, Pfützen, Steine, Bachdurchquerungen (inklusive Kopfsprung in den Bach, nach dem der Streckenchef, der sich an genau der STelle platziert hat, mich zwar betroffen fragt, ob alles ok ist, sich das Lachen aber spürbar schwer verkneifen muss...) ... Und zum Abschluss einen Teil der Endurostrecke...natürlich...

Alles in Allem? Wunderschöne Veranstaltung, sehr hartes Rennen, herrliches Wochenende...



 14.05.2013  Arnstadt...

...ich soll schreiben, bevor der Sauerstoffmangel im Gehirn nachlässt, war die Aufforderung nach dem Rennen. Die Frage, welche Wertung der BErichte das bedeutet, habe ich bis jetzt nicht zufriedenstallend beantworten können. Wie dem auch sei, die Idee schien mir überambitioniert: CC am Samstag, Marathon am Sonntag. Für mich, der schon durch jede Marathonstrecke hinreichend gefordert ist, scheint der CC Kurs durch Rampen, Trails, (für mich unüberwindliche) Stufen, Rampen, Steilkurven, Treppen, Spitzkehren und Kopfsteinpflaster zumindest ein schelles Rennende zu versprechen. Naja, um mich der Lächerlichkeit preiszugeben: Es wird in der ersten Rennhälfte zum Duell mit einem Enduristen, das Micha als "legendär" einstuft ... Danach... nur noch der Versuch, die unausweichlichen Überrundungen durch die, die es wirklich können, hinauszuzögern. Kurzum: CC fetzt...

Sonntag. Auf dem Tagesplan steht der Marathon. 2 min vor dem Start: Küfi: "Ganz bleiben, Micha!" 10 Sekunden nach dem Start: Küfi kugelt über einen anderen Fahrer, die Kette verklemmt sich. Küfi nach 20 Sekunden letzter. Ok, verbleibt ca. 1 km "Neutralisation", um den Anschluss nach vorne wieder zu schaffen. Eine etwas hysterische Zeitgenossin meinte bei der Aufholjagd: "Da musst Du jetzt warten, das Rennen ist noch lang genug." Olle Snibbe. Antwort nonverbal durch freundliches Zur-Seite-Schieben, was aber wohl weiniger freundlich aufgenommen wurde... Gut, vorne angekommen mit Maximalpuls, gings dort auch schon los. Die absoluten Cracks natürlich ziemlich zügig nach vorne weg. Aber mit dem Moped Manni Stark und einigen Rapiro-Fahrern dabei alles wohl noch im grünen Bereich. Irgendwie tut zwar alles weh, aber ich kann sogar bergab halbwegs folgen. Neue Erfahrung. Am Ende der erstan Hälfte zerfliegt die Gruppe allerdings und lässt mich mit Guido Assmann alleine. Wir spielen Zieharmonika: bergauf und bergab wechselt regelmäßig die Reihenfolge. Guido meint dazu, ihm fehle bergauf der Grip, um dran zu bleiben. Hmmm...wieso hat er ihn dann offensichtlich bergab? Die Auflösung erfolgt kurze Zeit später im Wiesenhang bergab, als er eine wunderschöne Flugrolle hinlegt. Also doch kein Grip. Nachdem der Pechvogel danach bei 57km die Segel streicht, ist Küfi den Rest des Tages weitestgehend alleine im Schlamm spielend unterwegs. Im Ziel gehen dann bildschön die Lichter aus...

Naja, alles in allem: Schlamm und Tannennadeln in den Augen, Ohren und ..., Schuhe und Bike verkrustet, als Dusche ein Kanister... was für ein wunderschöner Tag...



 06.05.2013  Bikemarathon Löbichau

Alsoooo... Küfi soll berichten. vom Wochenende. Na gut. Erster scharfer Einsatz in 2013, reichlich spät, gut, aber Saisoneinstand in kurz/kurz aufgrund fortgeschrittener Jahreszeit hat auch was für sich. Außerdem ist der Ort des Geschehens nur 15 km von zu Hause weg... das ist natürlich noch lange kein Grund, mit dem Rad anzu"reisen".
Die Anzahl der bekannten Gesichter ist überschaubar, der gute Papi ist dabei, der Rest hat es vorgezogen zu arbeiten, Bäume folgenschwer zu umarmen oder ebenso folgenschwer Ski zu fahren...
Die Atmosphäre vor Ort ist herrlich entspannt verglichen mit dem, was eine Woche vorher wohlweislich ausgelassen wurde. Die größte Anspannung kurz vor dem Start ist folglich auch die in meiner Blase...mist, ich hätte also doch nochmal... gut, zur Not haben die neuen Teamklamotten (in weiser Voraussicht?) dunkle Farbtöne...
Start. Eigentlich ist alles noch recht entspannt, überraschend ist, dass ich vorne mit durch die technischen Passagen (die es im Altenburger Land wider Erwarten doch gibt) und Abfahrten komme und Attacken mitgehen kann. Nur die Versorgung (zu 10% gefüllte Pappbecherchen, deren Inhalt um weitere 80% verringert wird beim Versuch, sie bei 30 km/h zu übernehmen) ruft ein ungutes Gefühl hervor... 100k mit 2 Flaschen, während alle anderen in jeder Runde von Teambetreuern versorgt werden... Aber gut, hilft ja alles nix. Ansonsten? Schnell, hart, Laktat und brennende Bronchien...anders ausgedrückt ein lange vermisster und geliebter meditativer Zustand setzt ein. Aber nicht lange. im Steilstück verabschiedet sich die Kette in Richtung Tretlager. Abspringen, fummeln, 20m schieben und 20 mal pro Meter fluchen (gar nicht so einfach bei Puls 190) und die 4er Spitzengruppe ist ca. 200 m vor mir. Der Rest der zweiten Runde wird zum Versuch, dieses Loch alleine zuzufahren...ohne langen Berg und bei viel Wind letztendlich aussichtslos. Ein paar zurückgefallene Fahrer lassen sich zwar noch einholen, sind aber keine wirkliche Hilfe. Der einsetzende massive Durst auch nicht. Der Blasendruck auch nicht. Gut, dass es keine langen Wurzelpassagen gibt. Die Erinnerung an die zweite Rennhälfte verschwimmt dabei... Was bleibt? Rennen fetzen, ich weiß, was gefahlt hat und auch der gute Papi kommt leicht verkrampft aber ansonsten unversehrt ins Ziel geflattert... Auf nach Arnstadt :)

Küfi



 03.01.2013  Neujahrsdepression oder neue Jahresdepression?

Neenee, so alt ist die nicht, könnte so langsam sogar als chronisch bezeichnet werden... Der Auslöser? Diesmal zumindest nicht der "Winter", der sich -wahrscheinlich in Planung neuer Schandtaten- zurückgezogen hat, seitdem ich ernsthaft Spaß am Biken im Schnee gefunden- und den Kauf einer Langlauf-Ausrüstung erwogen hatte. Nein, der Grund ist mal wieder die als "Primär" bezeichnete Sportart. Mal ehrlich, "Triathlet" zu sein war nur bis etwa so vor 4 Jahren toll, was seit dem in Sachen Selbstdarstellung und "Ich bin ja so unglaublich toll" auf diversen Homepages passiert, löst Fremdschämen in Reinstform auf...
Also bitte darauf achten: Vögel sind keine Triathleten. Vögel sind Vögel.
Was solls, es müssen einfach die richtigen Ziele gesetzt werden, die "wertloses" Training im Wald rechtfertigen. Und je verbreiteter die Meinung ist, dass Biken und Waldlauf langsam macht, desto ungestörter sind die Eichhörnchen und desto freier die Trails... und...achja...die schwarzen grunzenden Tiere, denen man dann unter Umständen begegnet, die ihrerseits auf diese Begegnung mit eher verhaltener Freude reagieren könnten... was zum "geordneten Rückzug aus unhaltbar gewordener Position" zwingt-zur Not bis zur Hüfte im Gebirgsbach...
Natürlich sind auch Panik-Anrufe am weitest von zu Hause entfernten Punkt- "Du musst sofort nach Hause kommen, hier hagelt es und es geht Sturm!"- nicht ausgeschlossen. "Ich weiß. Hier auch. Hol' mich nicht ab, die Straßen sind zu." - "Komm' bitte auf dem schnellsten Weg heim!" - "Das ist leider das Einzige, was ich gerade nicht kann! Da gehts' nämlich runter und da unten bin ich erfroren..." (Handy ab)
Wie auch immer, es warten MadEast, Seiffen, XTerra, kanadische Flughörnchen und viele andere schöne Sachen... Also ist doch alles eigentlich ziemlich schön...oder nennt man das Borderline-gefährdet?



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