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 13.07.2015  Post Doc Blues

Ich hätte es mir zumindest denken können. Verteidigung geschafft, Madeast in Topform, wennauch mit Materialversagen... konnte nicht gut gehen. Ist es dann auvh nicht. Jedenfalls folgt auf die Madeast erstmal körperliches Totalversagen und 10 Tage Zwangspause... Könnte man auch als Psychofolter einordnen... schönstes Sommerwetter, null Energie, im Bett liegen, Tour schauen und als Krönung Ironman FFM 8 Stunden im Livestream verfolgen. Am schlimmsten sind allerdings die Kommentare "Bei DER Hitze ist das ja auch kein Wunder..." Na klar. Küfi wetterfühlig. Wahrscheinlich alles noch psychosomatisch, wa? Vielleicht brauche ich ja eine Selbstfindungsphase... schon klar. Gut, wie das eben so üblich zu sein scheint, gehe ich mich eben suchen. Der am weitesten verbreitete Ansatz, Neuseeland oder so, erscheint mir aber unlogisch, weil ich da noch nie war... wie soll man sich dann dort verloren haben? Wie auch immer, ich schweife ab... Dann eben in die Alpen. Da schon eher. Salzkammergut Trophy... Zwar "nur" die 120 km, aber alles andere halte ich für überambitioniert. Vom ersten Berg an fühlt sich alles nach Ekeltempo an, fast wie erwartet. Deshalb beschließe ich ziemlich schnell, in den erweiterten Überlebensmodus zu schalten. Nach den ersten zwei Anstiegen steht die Mami auf der Alm, weil sie den Hubschraubershuttle genommen hat. Den hätte ich auch gern. In der Abfahrt folgt der scheinbar dieses Jahr unvermeidbare Platten, aber der Reifen hat ein Einsehen und Nachpumpen reicht zum Glück diesesmal aus... Im anschließenden langen Flachstück fehlen mir leider adäquate Mitfahrer, sodass ich nur für zwei Mann Lokomotive spielen muss, deren Führungsarbeit aber vernachlässigbar ist. Also auf den Salzberg warten und abkoppeln. 30% Steigung und 35 Grad. Aber gut, ich komme ja nicht mit Hitze klar... wie auch immer, die Entscheidung, nicht zu schieben ist zwar super für die Moral, aber sch*** für alles andere... Im nächsten langen Anstieg beginnt dann der akute körperliche Verfall, der mentale kommt durch das raketenhafte Vorbeifliegen von Felix Fritzsch, der früher im Rennen durch Platten weit zurück gefallen war... Er kann dabei auch noch locker reden. Machts nicht besser für mich. Danach kann ich mich nicht mehr an all zu viel erinnern... Aber: wieso denken manche Kurzstreckler, dass es heroisch sei, Fahrer längerer Strecken auf der Zielgeraden zu übersprinten??? Merke: es ist schon peinlich, um Platz wasweißich zu sprinten. Umso mehr gegen Leute, die nicht im selben Rennen fahren. Vor allem, wenn man dabei die ganze Straßenbreite braucht. Dann isses auch noch gefährlich...wäre nicht das erste mal gewesen, dass ich dabei abgeräumt worden wäre... Fahrt einfach ins Ziel und freut euch darüber... Naja, jedenfalls... im Ziel ist der Abstand nach vorne ziemlich groß. Ist mir in dem Moment aber völlig egal, ich will einfach nur umfallen. Tue ich auch sehr zeitnah. Aber Mami ist ja da zum Retten. Und auch Papi kommt gesund, wennauch nicht mehr ganz munter, ins Ziel geflattert. Als Ergebnis steht am Ende Platz 16 in der UCI Wertung und damit nach Fischis Aussage die WM Quali für 2016. Auch wenn ich keine Ahnung habe, ob das stimmt und ob ich da fahren soll... Aber eigentlich ist eine andere Quali anvisiert, vielleicht sollte ich bei dem bleiben, was ich halbwegs kann... Xterra Maui 2016, vielleicht klappts ja...Damit ist letztendlich auch die Selbstfindung erfolgreich abgeschlossen... Also back to the known. Nächster Halt EBM, dann xterra...Aber erstmal bleibe ich noch ein paar Tage hier, radfahren, laufen, schwimmen und vor allem Tiere suchen... Bis denne :)



 01.07.2015  "Into the unknown"

Sooo... jetzt hab ich wieder mal eine ganze Menge nachzuholen... viel passiert... Los gings Ende Mai zum Author Kral Sumavy, dem zweiten Rennen der MarathonMan Serie. Nee, eigentlich schon Anfang Mai kurz nach Riva. Zu blöd zum fahren, kurzer Flug, Rippe angeknackst, naja, das kennen wir ja schon... Gut, dann noch eine Woche krank und damit war auch die Entscheidung, das Rennen als Training zu nehmen schnell getroffen. Gleich am Start Erfolgserlebnis: ich schaffe es, für Micha und mich einen Platz ganz vorne zu finden. Die Ernüchterung folgt auf dem Fuß: Im zweiten Startblock. Mist. Was folgt, ist klar: der Versuch, nach dem Start nach vorne zu kommen. Allerdings üben sich die Beine zunächst die ersten zwei Stunden in akuter Arbeitsverweigerung. Erst der nach zwei Rennstunden einsetzende Starkregen spült die Müdigkeit weg ... es fühlt sich doch wieder nach Radfahren an, ich kann mich von Platz 30 in Richtung top 10 vorarbeiten und einen nach dem anderen einsammeln. Vielleicht liegt es aber auch an dem Becher Bier, den ich als farbenblindes Huhn mit Iso verwechsele und mir bei Rennhälfte an der Verpflegung einverleibe... Der Zug nach vorne ist natürlich seit Stunden abgefahren... Alles in Allem sehr schönes Rennen, besonders angenehm, dass eine große Runde statt vieler kleiner zu fahren ist, was auch den "Stau" durch überrundete Kurzstreckler weitgehend verhindert.
Am nächsten Tag ist ein Ausflug in den Trailpark mit Micha geplant. Am nächsten Morgen dann aber... sehr unschön... Heckscheibe eingeschlagen, Räder weg. An dieser Stelle bitte keine Kommentare, wir haben schon ALLE gehört. Naja. Jedenfalls wissen wir jetzt, wie man eine Heckscheibe mit Frischhaltefolie simuliert... Konsequenz: Dank der sau schnellen Hilfe Sveni vom JenBike fahren wir schon eine Woche später auf Cannondale (nicht falsch verstehen: kein Sponsoring, der Kontostand ist recht übersichtlich...) ein riesen Dankeschön noch einmal an dieser Stelle!
Alles in Allem deutlich mehr Stress, als mir lieb ist zu diesem Zeitpunkt, da die Verteidigung der Diss auch ansteht. Deswegen verzichte ich auch schweren Herzens auf den Malevil Cup zwei Tage vorher. Zu viele potentielle Risiken...
Der Verteidigungstag verläuft wie erhofft, Catering vorbereiten mit Mami, Phil als Überraschungsgast begrüßen und das ganze in Würde zu Ende bringen. Wenigstens ein Erfolgserlebnis dieses Jahr. Nochmal an alle, die dabei waren, Mami, Papi, Phil, Lili, Steffen, Willi, Micha und Diana und Lars und Laila: Danke! So, reicht, die Danksagung der Diss wiederhole ich jetzt besser nicht... drei Tage später gehts dann los Richtung Mad East. Mein Lieblingsrennen und eigentlich als Saisonhöhepunkt eingestuft. Blöd nur, dass der schon drei Tege vorher war... naja, Rennspannung ist etwas anderes. Bisher wars in Altenberg aber immer ziemlich erfolgreich und die Strecke ist wunderschön und gnadenlos hart.

Am Samstag starten wir traditionell den Skihang Altenberg hoch. In den letzten Jahren habe ich mich danach immer ziemlich weit hinten wiedergefunden, dieses mal aber bin ich nach 200m unerklärlicher Weise vorne. Läuft. Kopf frei, Beine arbeitswillig. Reifen nicht. denn der verabschiedet sich von seinem Inhalt und ich mich damit aus der Spitzengruppe. Für den Rest des Tages. Mehr oder weniger alleine verbringe ich die letzten 3 Rennstunden im Abstand von ein bis zwei Minuten in Sichtweite. Leider machen es die Waldautobahnabschnitte unmöglich, alleine nach vorne zu kommen. Doof, aber ok, so ist das eben. Am Ende Platz 6 und ein erfreu lich geringer Abstand von 2 Minuten nach vorne lassen aber einiges erwarten für
Tag 2. Start im Anstieg zur Bobbahn. Wie am Vortag fühlen sich die Beine sensationell an, und es ist fast schon erschreckend leicht, als erster oben anzukommen und mich mit Sebastian Stark und dem bis dahin gesamt 2. nach vorne abzusetzen. Nachdem letzterer in Kamikaze-Manier seinen Reifen im Downhill zerlegt, bin ich mit dem "Übermenschen" alleine. gruselig irgendwie. Ich beruhige mich damit, dass er zwei Kinder und entsprechend wenig Schlaf hat, gerade erst wieder nach Krankheit einsatzfähig ist, während ich gefühlt einen der besten Tage überhaupt erwischt habe. Nach einer guten Stunde haben wir schon über 3 Minuten Vorsprung. Der Kopf sagt, dass das Platz zwei in der Gesamtwertung werden kann, wenn wir durchkommen, was mir zu diesem Zeitpunkt noch wahrscheinlich scheint. Scheint. Genau. Niemals ans das Ziel oder den Bericht schon im Rennen nachdenken. Denn der Reifen veraschiedet sich wieder. Drei mal. Platzierung weg, Motivation weg, alles doof. Am Ende wieder Platz 6, schade, aber nicht zu ändern... Die Form passt jedenfalls und viel Zeit zum Ärgern bleibt auch nicht.

Als nächstes gehts jetzt in knapp zwei Wochen zu Salzkammergut Trophy und im Anschluss mit dem Papi über die Dachsteinrunde... In der Hoffnung, dass ich ind den noch verbleibenden Urlaubstagen dann im Traunsee auch das Schwimmen wieder auf ein halbwegs akzeptables Niveau heben kann, denn die XTERRAs in Tschechien und Zittau sind auch nicht mehr so weit weg...

Langweilig wirds auf jeden Fall nich mehr dieses Jahr...

Bis demnächst und passt auf eure Fahrräder auf...
Küfi



 08.05.2015  Bike Marathon RIVAAAAAA

...”Man kann schon etwas riskieren, denke ich. …


...wenn man der Einzige ist, der dafür bezahlt.” (Jenseits von Afrika). Nachdem im letzten Jahr Riva durch erzwungenes Zuschauen wegen Matschknie zum psychischen Desaster geworden war, konnte es eigentlich dieses mal nur besser werden. Donnerstag 0550: 3 Räder, 3 Leute (Micha, Tatjana, Küfi), 5 Taschen, ein Auto... passt irgendwie... Die Anfahrt ist ja mittlerweile fast bis hin zum Personal der Standard-Raststätte bekannt und trotzdem zäh...

In Riva angekommen dann erstmal kurz das Leben genießen, nachdem wir Micha mit Eis gerade noch rechtzeitig vor einem Unterzuckerungs-Kollaps retten können... Pizza essen, Kampfenten füttern, beziehungsweise dagegen wehren, von selbiger gefressen zu werden... naja... Am Tag vor dem Rennen muss Micha noch Tatjanas Bike gefühlt komplett zerlegen und wieder zusammenbauen... gut, so einen Micha dabei zu haben...

Die obligatorische Vorbelastung entlang der alten Militärstraße wird zum Slalomtraining... aber irgendwo 600m oberhalb von Riva werden wir plötzlich von einem Auto angehalten, in der ein guter Teil der Stark (FK)- Brigade sitzt, und ich bekomme meine seit dem Kellerwald vermisste Mütze wieder...

Die Beine fühlen sich jedenfalls sensationell an. Angesichts der Portionsgröße bei der Pasta-Party scheinen sich die Organisatoren leider am Kalorienbedarf eines sedierten Faultiers orientiert zu haben, was uns dazu zwingt, den nächsten Supermarkt aufzusuchen, um wenigstens halbwegs für den Folgetag vorzusorgen... auch im Hinblick auf das “Frühstücksbuffet” am nächsten Morgen sollte sich das als weise Entscheidung herausstellen. Micha wird gegen Abend sehr schweigsam. Ich frage mich, ob er um Tatjana Angst hat, oder einfach nur nervös ist. In beiden Fällen kein allzu gutes Zeichen für das, was uns am nächsten Tag erwartet. Meine eigene mentale Verfassung ist aber auch nicht so gut wie erhofft, was sich darin äußert, dass ich die Nachricht vom zu hause gebliebenen Matthias, der uns viel Erfolg wünscht, mit “Viele Grüße zurück von Tatjana, Micha sagt nichts mehr” beantworte, ohne zu merken, dass es ein Gruppen-Chat mit allen ist... Micha sagt danach zu mir noch weniger...

Renntag. Warm. Super Startplatz. Gute Beine. 93 k und 3600 hm liegen vor uns.”Erweiterte Saaleradtour” (Micha). Der Start verläuft recht ruhig, auch die ersten flachen Kilometer verlaufen nicht all zu hektisch. Kurz vor dem ersten Anstieg allerdings werde ich eingeklemmt und finde mich ca. 20 Sekunden hinter Sebastian Stark (FK) wieder. Die kann ich irgendwie zufahren. Das führt leider dazu, dass der Puls bedrohlich im tiefroten Bereich liegt, als ich bei ihm ankomme. Der Leistungsmesser zeigt für die ersten 10 Minuten klettern Werte wie für 3 Minuten-Intervalle im Training...auweia... Gut, dass FK mir gleich erzählt, dass er gerade erst krank war und das Rennen deswegen ”ruhig” angeht. Wie auch immer, die Gruppe, in der wir uns zu dem Zeitpunkt befinden, sieht das etwas anders und verabschiedet sich nach hinten... Meine Lunge, Beine, und der Puls sehen das "locker" auch etwas kritisch, werden aber ignoriert... letzerergeht aber immerhin um sagenhafte 3 BPM zurück, während wir “easy” gen Himmel kurbeln und fast auf die kurze Runde abbiegen... Im anschließenden Downhill muss ich FK fahren lassen und es ist der Beginn des exponentiellen Verfalls meiner Psyche. Die Abfahrten und Trails sind mir alle mindestens eine Stufe zu krass... wenngleich, nach der von der Transalp bekannten Definition des Streckenchefs U.S., wahrscheinlich alles “flowig” ist... Die Beine allerdings sind hervorragend und drehen bis zum letzten Anstieg verdächtig gut. Bringt nur nix, wenn ich mich in Triathlon-Zeiten zurückversetzt fühle, was die Downhills angeht... Ich rutsche, schleiche, springe ab, eiere herum... irgendwann fange ich an, hysterisch zu lachen und im letzten Downhill finde ich mich laut fluchend im Wald stehend wieder...
Wie auch immer... richtig bewerten kann ich die ganze Sache noch nicht, außer dass 30 Minuten Rückstand selbst auf einen überragend fahrenden FK indiskutabel sind... Micha liegt nur 15 min hinter mir, Tatjana hat sogar Spaß, obwohl sich Micha rührend sorgt... Alle am Leben, alle gesund im Ziel... Erweiterte Saaleradweg-Tour erfolgreich beendet.
Das ganze lassen wir am Abend mit Pizza und Wein am See ausklingen. Ohne Fische jagen, wie mit Papi und Phil letzten Sommer, dafür aber mit Kampfspatzen, die gefüttert werden wollen...



 22.04.2015  Zu was ein Regentag doch gut ist...

Ich hab keine Lust auf Rolle, zum Rennradfahren ist nicht mehr genug Zeit und der MTB Hinterreifen ist offensichtlich schrottreif...also kein Training und die Suche nach anderer Beschäftigung also "mal wieder" schreiben... eieiei...noch nichtmal von Maui steht hier was... naja, was solls...
kurze Zusammenfassung seit Zittau (2013...ups): Maui unglaublich, abgesehen von der Leistung, Motivation ohne Ende für 2014. Kurz nach Weihnachten dann nach 4 Stunden Regen, Schlamm und Wurzeln-ohne Sturz- ist es wie immer beim Ausrollen, als nichts mehr passieren KANN, ein Stein, der nicht zu übersehen ist und mutterseelenallein auf der Waldautobahn liegt, der mich fast in Schrittgeschwindigkeit ziemlich -leider- unspektakulär zu Boden bringt. Trotzdem: Rippen durch...naja, das ist ja nix Neues... Training geht also weiter, nur Schwimmen ist etwas unschön... leider ist die Sache mit dem Training ziemlich schnell auch wieder gegessen, da das Knie offensichtlich auch, naja, sagen wir angeschlagen ist. Wegen Ibu einsatz aufgrund der Rippen fällt das aber zunächst nicht auf. Zwei Wochen später dann leider doch. Ziemlich sehr sogar. Blöd. Fazit: Laufen vorbei, Radfahren vorbei, Schwimmen vorbei... bis ca. Mitte Mai... dann beginnt wegen anhaltender Laufuntüchtigkeit die "Umschulung" zum Radfahrer...Sogar ziemlich überraschend recht erfolgreich, 5. Gesamt Mad East und 8. in Seiffen ist schon ganz ok...ohne wirkliche Vorbereitung... nur Laufen ist leider immer noch nicht drin...
Der Jahreshöhepunkt: Transalp (urlaub) mit Phil und Papi, vor allem die 4 Stunden Kletterei mit geschultertem Rad zum Krimmler Tauern Pass... Am Anfang der 95km der Tagesetappe... Oben angekommen, lösen Phils Müsliriegel Heiterkeitsausbrüche aus. Aufgeblähte Verpackung. Luftdruck. klingt komisch, war aber lustig. und der 14- Stunden Etappe am nächsten Tag... ebenfalls mit Kletterei, diesmal aber ohne Weg und 1000hm bergab...

Der Winter vergeht mit sehr viel Rollen, Radeln und ersten gaaaanz vorsichtigen Lauf-und Schwimmversuchen...

So, jetzt sind wir schon bei den ersten Rennen am Kyffhäuser und im Kellerwald dieses Jahr... Das fehlende Schreibtraining hat offensichtlich zu klaren Defiziten geführt... so richtig zufriedenstellend ist das alles hier gerade irgendwie nicht...was solls, wird auch wieder besser...

Am Kyffhäuser zeigt das Training der letzten Monate Wirkung, Platz 7 und unter Leuten, die bisher zwischen Start und Ziel nie von nahem zu sehen waren, außer sie wurden durch diverse Defekte aufgehalten...

Leicht übermotiviert dann im Kellerwald gleich die 120km Strecke angegangen... Am Anfang liefs hervorragend, dann leider zwei Platten und aussichtlos zurückgefallen... anschließend sauber ins Delirium gefahren bei der von vornherein sinnlosen Aufholjagd...Platz 17, schade, aber so isses eben manchmal...

Wie gehts weiter? Nächste Woche Riva, dann alle anderen möglichen und unmöglichen MTB Rennen, Transalp mit Papi im Juli.. und ja, das Knie hält leichten Laufversuchen stand... Zittau ist gemeldet, zur (hoffentlich berechtigten) Feier der Diss-Verteidigung im Juni ist sogar ein Ausflug nach Frankreich zum Xterra geplant... also auch das Kapitel Triathlon wird vielleicht gaaaanz sachte weitergeschrieben werden können... mal schauen, ich werd mich sicher wieder öfter melden... in diesem Sinne... bleibt ganz und passt immer auf die ungefährlichsten Steine auf, das sind die wahren Mistviecher...



 01.03.2014  ...

Spiralrunden sind aufgrund des nicht notwendigen Rundenabschlusses gegenüber abgeschlossenen Runden zu bevorzugen. Für Mützen. Brötchen mit Käse. Omelette mit Schafskäse. Tiefkühlgemüse mit Quark. Die alltäglichen -leider auch die absoluten-Höhepunkte und Erkenntnisse sind genau so spektakulär, wie sie sich anhören. Gar nicht. Scheißsonne. Dämlicher Frühling. Blöde Singvögel. Einen Blog von der Couch soll ich schreiben. Sagt Micha. Hat vermutlich Recht. Dass ich das gerade offensichtlich wirklich mache, ist wohl ein (erstes?) Anzeichen von fortgeschritter Depression.

So. wie auch immer. Knie kaputt. Pause. Das ganze mit zwei neuen Bikes im Zimmer...fügt meiner wohl ohnehin etwas geringen Sozialkompetenz nicht unbedingt viel hinzu. Zuzüglich Zuckerverzicht.
Die Trainingseinheiten werden ersetzt duch Physiotherapie (alles Mörder: "Beug Dich mal bitte mit durchgestreckten Beinen ganz runter ...Ok und jetzt bitte ganz runter ." "Das IST ganz runter" ... "Oh..."), Häkeln, Kochen, lesen, Frustkäufe und -rennanmeldungen... und Spaziergänge mit Mami...ich hätte es nicht für möglich gehalten, sich im Geraer Stadtwald zu verlaufen... So.
Nächste Woche ist Urlaub. "Ich mach' dich gesund, sagte der Tiger." In dem Fall ist's zwar kein Tiger, aber auch andere Tiere können heilsam wirken.
Mehr fällt mir nicht ein...außer einer noch sehr passenden Szene aus meinem Lieblingsfilm:

"Und er ist zwei Schritte davon entfernt, ein hemmungsloser Alkoholiker zu werden." - "Einen Schritt nur! Einen Schritt!" ...übrigens ein weiterer Vorteil von Spiralrunden. Man kann auch mit erheblichem Alkoholpegel geplante Mützengeschenke nur schwer in die falsche Richtung häkeln. Erspart viel Stress am Geburtstagsmorgen der zu Bemützenden.






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